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Hast du gewusst, dass….

Hast du gewusst, dass …
Tsetse-Fliegen lebend gebären, also keine Eier legen und die Larven dann 10 Tage lang von einem Sekret aus Milchdrüsen genährt (also gestillt) werden?
Da sie als Krankheitsüberträger nicht von großer Beliebtheit sind, lassen sich Forscher verschiedene Methoden zu ihrer Vernichtung einfallen. Bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien werden Fliegenmännchen mit der Sterile-Insekten-Technik zeugungsunfähig gemacht – mithilfe radioaktiver Strahlung.
Wo anders werden Smartphones dafür eingesetzt: bei den Massai in Kenia haben die Stammesführer Smartphones und können damit sehen, wo das Niederschlagsrisiko hoch ist oder wo stehende Gewässer sind – und damit geeignete Habitate für die Blutsauger. Die Klimadaten dafür bekommen sie von der Columbia University in New York.

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Tauben in ihrem Kropf Milch produzieren und ihre Küken damit nähren? So ähnlich ist das auch bei Flamingos und Kaiserpinguinen. Taubenmilch erfüllt die gleiche Funktion wie die Milch der Säugetiere. Sie wird aber auf andere Weise produziert.

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Foto: von Marek Szczepanek – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12527443

 

 
Rotkehlchen sich bei ihren Flügen mittels Quantenverschränkung am Erdmagnetfeld orientieren? Es unterscheidet dabei Pol und Äquator, während ein Kompass sich nach dem magnetischen Nord- und Südpol richtet. Die Grundlage dazu bietet ein rätselhafter Lichtrezeptor in den Augen namens Cryptochrom, das die Vögel mit einer Art Quantenkompass ausstattet.

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Foto: von Joefrei – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40585847

 
die Clownfische (Amphiprion ocellaris) ihr Geschlecht wechseln können? Alle Clownfische sind zur Geburt männlich und der Königin ihrer Gruppe untergeordnet. Sie bewohnen zusammen eine giftige Seeanemone und wenn das Weibchen der Gruppe stirbt, verwandelt sich das größte Männchen in ein Weibchen, indem ihm Eierstöcke wachsen. Somit kann die Kolonie nach dem Tod des einzigen Weibchens überleben, ohne den Schutz der Wirtsanemone verlassen zu müssen. Schlüpfen dann nach der Eiablage Hunderte von Larven, so werden sie mit der Strömung mitgerissen und treiben etwa eine Woche durch den Ozean. Die Überlebenden dieser Reise schwimmen zum Meeresboden und verwandeln sich in Jungfische. Um nicht gefressen zu werden, müssen sie schnell ein schützendes Korallenriff finden – nicht irgendeines, sondern genau das, wo sie geboren wurden. Dazu verwenden sie ihren Geruchssinn, mit dem sie ihre Heimatanemone erkennen können – ebenso wie Lachse mit ihrem Geruchssinn zu ihrer Brutstätte zurückwandern.

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Hasen mit der Sonne verbündet sind? Eine alte indianische Legende erzählt Folgendes: „Vor undenklicher Zeit haben sich die Hasen mit der Sonne verbündet und mit Hilfe ihrer Kraft die Welt und den Mond erschaffen. Seit jener Zeit können sich die Hasen auch im Sonnenlicht verbergen, wenn sie bedroht werden, und sie können wieder aus den Sonnenstrahlen entstehen, wenn die Gefahr vorbei ist.“ In Kanada nimmt der Bestand der Schneeschuhhasen alle 11 Jahre explosionsartig zu und die Population wächst auf das 200-fache heran. Das geschieht im Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle 11 Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Diese magnetischen Veränderungen beeinflussen das Wachstum der Pflanzen und in Folge die Vitalität der Hasen.

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Foto: Frank Mewes

 
– Spinnen weltweit im Jahr zwischen 400 und 800 Millionen Tonnen an Beutetieren fressen?
Das ist mehr als alle Menschen zusammen im Jahr an Fleisch und Fisch konsumieren und kommt durch die hohe Besiedlungsdichte zustande. Das Eigengewicht der globalen Spinnengemeinschaft beträgt etwa 25 Millionen Tonnen und sie verspeisen hauptsächlich Insekten, gelegentlich kleinere Wirbeltiere oder Pflanzen.

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Von Hasen, Ostern, Ostara und Österreich

Zwischen Osterreich und Österreich sind nur zwei Pünktchen Unterschied, auch Ostarareich klingt so ähnlich. Ist Österreich das „Land im Osten“ oder steckt vielleicht etwas anderes dahinter?

Aufmerksam auf dieses Thema wurde ich bei einem englischen Text über Ostern. Da stand (hier von mir übersetzt): „ Der Ursprung des Wortes Ostern (Easter) kommt vom altenglischen Wort „Easterdaeg“ und dem Proto-Germanischen Wort „Austron“, welches Sonnenaufgang bedeutet. „Austron“ ist auch der Name der Frühlingsgöttin, der Göttin des Sonnenaufgangs/Morgenröte, deren Fest die Frühlings-Tag-und Nacht-Gleiche ist.“ (Der Frühlingsbeginn ist übrigens 2017 am 20.3. um 11 Uhr 28.)


Im Griechischen trägt die Göttin den Namen „Eos“ – die „Früherwachende“ oder die Göttin der Morgenröte und ist eindeutig indogermanischen Ursprungs. Im Römischen ist es „Aurora“ und in der jüngeren Edda trägt Freya den Namen Ástagud (Ostergottheit) – im englischen Raum kennen wir „Eostre“. Im Althochdeutschen heißt sie „Ostara“, im Altindischen „Usra“ und im Phönizischen „Astarte“ oder auch „Ishtar“ (wobei ich selbst bei Ishtar und Astarte einen anderen Kulturkreis sehe, mit einer Göttin, die nicht das Gleiche symbolisiert, wie Ostara).
Da haben wir also mehrere Namen für eine Frühlingsgöttin und nicht nur Österreich klingt wie Ostarareich, sondern auch Austria muss mit Austron verwandt sein, wie auch Austrianenae – so wird Ostara zum Beispiel in Wikipedia genannt. Das kann kein Zufall sein und eine Erklärung für Österreich als Land im Osten reicht nicht aus. (Außerdem liegt Österreich nicht weit im Osten, weder im Nahen Osten, noch im Fernen Osten).
Auf der Seite http://www.causa-nostra.com heißt es sogar: “Lange bevor es das christliche Osterfest gab, war es das Fest zu Ehren der germanischen Göttin Ostara – oder auch Eostar – nach der Österreich seinen frühen Namen Ostarrichi hat. Das ist bekannt, jeder einigermaßen gebildete Mensch weiß es.“
Österreich wurde früher, wie gesagt, Ostarrichi genannt und etwas später Marcha Austriae oder Austrie marchionibus (erstmals 1147), wobei Austria keine lateinische Herkunft hat, sondern eben vom altgermanischen „austar, ostar, austron“ abgeleitet wurde.
Es gibt übrigens auch einen germanisch-mythologischen Zwerg namens „Austri“.

Schauen wir uns Ostara/Eostra etwas genauer an:
Eostra ist der Name der Göttin des frühlingshaften Erwachens, die dem Eosturmonath (althochdeutsch ōstarmânōt, April) seinen Namen gibt. Sie ist die Göttin des strahlenden Morgens, der Morgendämmerung, der Morgenröte und des aufsteigenden Lichts und ihr zur Ehren wird zur Frühlings-Tagundnachtgleiche ein Fest gefeiert, das die Kirche als Osterfest in Beschlag genommen hat. Die römisch-katholische Kirche entstellte das germanische Osterfest nicht nur sinngemäß, sondern auch in zeitlicher Hinsicht. Im Zuge der Christianisierung wurde das Sonnenfest der Germanen zu einem Mondfest umfunktioniert; Ostersonntag wurde infolgedessen fortan an demjenigen Sonntag festgelegt, welcher jeweils auf den ersten Vollmond nach dem Frühlings-Äquinoktium folgt. Statt wie in vorchristlicher Zeit die aufkeimende Fruchtbarkeit der Natur und Zunahme der Sonnenkraft zu verehren, musste nun die Überwindung des Todes Jesu Christi mit der Auferstehung seiner selbst gewürdigt werden.

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Beda Venerabilis (673-735), ein angelsächsischer Benediktinermönch und Historiker, erwähnt Eostra in seiner Anfang des 8. Jahrhunderts verfassten Abhandlung zur Chronologie „De temporum ratione“.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts beschäftigte sich der deutsche Sprach- und Literaturwissenschaftler Jacob Grimm damit und leitete aus dem althochdeutschen Osterfestnamen Ôstarûn, den Namen Ostara ab. Das Leben wird heller und freudvoller nach Ostaras Fest und sie präsentiert in diesem Zusammenhang den neuen Morgen, den neuen Tag, den Sonnenaufgang. Die Göttin des Sonnenaufgangs wird also mit einem Frühlingsfest verbunden, das viel früher wahrscheinlich ein Neujahrsfest im April war – der Jahresbeginn mit Jänner wurde erst später festgelegt. In der Arischen Ära und Zoroastrischem war ebenso das Frühlingsfest (Nouruz) der Jahresbeginn. (Der Jahresbeginn im Jänner hat seinen Ursprung im christlichen Glauben – der achte Tag nach Weihnachten ist der Tag der Namensgebung und Beschneidung von Jesus und früher wurde an diesem Tag an unterschiedlichen Orten die Vorhaut von Jesus als Reliquie verehrt. Fachsprachlich heißt diese kirchliche Zeitrechnung Circumcisionsstil – von Circumcisionis Christi = Beschneidung Christi.)

Nun zum althochdeutschen Schlummerlied:
Das Althochdeutsche Schlummerlied, manchmal auch Wiegenlied genannt, ist ein 1859 durch den Wiener Gelehrten Georg Zappert bekannt gemachtes althochdeutsches Gedicht. Zappert schreibt, er habe 1852 auf einem Streifen Pergament, der zu einer Papierhandschrift des 15. Jahrhundert (Wiener Hofbibliothek Codex Suppl. Nr. 1668) gehörte, einige althochdeutsche Wörter bemerkt. Zappert habe die Handschrift im Jahr 1858 erworben, da die Herauslösung des Streifens aus dem Buchrücken dessen Zerstörung erforderte. Auf dem herausgelösten Pergament habe er ein fünfzeiliges althochdeutsches Schlummerlied vorgefunden, dessen Niederschrift er ins 9. oder 10. Jahrhundert datierte.
Seine Übersetzung lautet:
Docke, mögest du schlafen schleunig, / Weinen gleich mögest du lassen. Triwa wehrt kräftig, / Dem Wolf dem würgenden. Mögest du schlafen bis zum Morgen / Mannes trautes Söhnlein. Ostara stellt dem Kinde / Honig, Eier süße. Hera bricht dem Kinde / Blumen blaue, rote. Tanfana sendet morgen / Weiße Schafe kleine, Und Wotan, herra hurt! / Rasche Speere harte.“

Erläuterungen: Docke soll ein Kosewort sein, mit dem ein Kind angesprochen werde. Triuwa steht für die personifizierte Treue, Ostara für eine Frühlingsgöttin. Dass sie hier im Zusammenhang mit Eiern genannt wird, ist eine bemerkenswerte Bezeugung einer heidnischen Herkunft der Ostereier-Tradition. Ganz außergewöhnlich ist zudem die Bezeugung von Tanfana, einer Göttin, die sonst nur bei Tacitus im 1. Jahrhundert vorkommt. Mit dem „Einäugigen“ ist Odin gemeint, der in der nordgermanischen Kultur als einäugig dargestellt wird. Es gibt einige Forscher, die sich für die Echtheit des Dokumentes aussprechen, wie auch einige, die behaupten es wäre eine Fälschung. Jacob Grimm war von der Echtheit des Dokumentes nach eingehender Prüfung überzeugt und bezog seine Quelle der Herkunft von Ostara zusätzlich auf den Kirchenhistoriker Beda, der die Herkunft des Wortes „Easter“ mit der germanischen Göttin namens „Eostrae“ erklärte (siehe weiter oben).

Zu den Ostereiern gibt es eine nette Geschichte aus dem Buch „Ostara“ von Edain McCoy:
Eostre ist die Göttin des Frühlings und ihr Name bedeutet in etwa „bewegen mit der wachsenden/aufgehenden Sonne“. Ihr sind vor allem die Tiere des Waldes zugeordnet und eines Tages wollte ein kleiner Hase, der sie sehr bewunderte, ihr ein Geschenk machen. Er wusste aber nicht, was für sie angemessen sein könnte, war sie doch eine Göttin und konnte alles Erdenkbare erschaffen. Da fand er ein frisches Ei und es war schien sehr schmackhaft für ihn, eine Abwechslung zum trockenen Gras. Aber er erkannte, dass dieses Ei ein passendes Geschenk für Eostre sein könnte und überlegte, wie er etwas Besonderes daraus machen könnte. So trug er das Ei nach Hause und begann das Ei zu dekorieren. Er bemalte es in den Farben von Eostres Frühlingswald und verzierte es mit Muscheln, die Eostre heilig waren. Als er fühlte, dass er dem nichts mehr zufügen konnte, was es noch schöner machen würde, brachte er es der Göttin.
Eostre war so erfreut über das wunderbar dekorierte Geschenk, dass sie mit allen die Freude über dieses Ei teilen wollte – ganz besonders mit den Kindern, die selbst das Symbol des neuen Lebens sind. Seit damals haben alle Nachkommen dieses Hasen die Aufgabe übernommen, im Frühling Eier für die Kinder zu dekorieren und zu verteilen. Das sind die Osterhasen oder Eostre-Hasen.

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Germanisch-keltische Mythologie:
Weit vor Anbeginn aller Zeit hütete die Große Mutter-Göttin ein Weltenei. Sie hatte es zwischen ihren Brüsten ruhen und hielt es dort tausende von Jahren warm. Als sich aber die ersten Sprünge in der Schale zeigten, legte sie es vorsichtig in der Dunkelheit ab. Und als die Schale brach, entsprang aus dem Ei alles Leben – die Erde mit allen Pflanzen, Gewässern, Tieren und Menschen. Aus dem Eidotter entwickelte sich die Sonne, die der Dunkelheit Licht schenkte. In diesem Sinne ist das Schenken von Eiern ein Symbol der Geburt der Erde.
Bezogen auf die Runenschrift bedeutet Os-Tara die Geburt der Erde im Frühling. Die Symbole der Göttin Ostara sind die Birke, der Marienkäfer, sowie das Ei und der Hase.

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Die Osterzeit als Morgenröte des Jahres hat übrigens im Ursprung nichts mit Fruchtbarkeitsritualen zu tun – diese sind eine Erfindung des Patriarchats, wie übrigens auch „Hieros Gamos“. Die Natur erwacht ohne unser Zutun im Frühling zu neuem Leben. Die Kar-woche hat auch nichts mit Klagen und Trauern zu tun, der Winter ist schließlich endlich vorbei.
„Kar“ bedeutet im Indogermanischen „hart“ und bezieht sich allgemein auf „Dinge mit harter Schale“. Kar ist auch ein Bergeinschnitt, Bienenkorb oder ein Geschirr, wie etwa in Österreich der „bachkarl“ eine Backschüssel ist. Das Ei hat auch eine harte Schale und daraus entsteht neues Leben, die Wiedergeburt – wie die Wiedergeburt des Jahres im Frühling.

Rot gefärbt sind die Eier, da Rot die Farbe des Lebens ist. In Russland gab es übrigens ein Auferstehungsritual, bei dem rote Ostereier auf die Gräber gelegt wurden.

Bei Erhard Landmann finden wir eine etwas andere Sichtweise über die Wortherkunft von Ostern:
Das Wort „Ster“ ist ein Raummaß für Holz und bezeichnete einst auch die langen Holzstämme in der Flößerei. Auch das Wort „Fenster“, das aus zwei altdeutschen Grundwörtern, nämlich „Fen“ und „Ster“ besteht, (weil die Fenster früher Holzgestänge in Kreuzform besaßen) und das deshalb niemals vom lateinischen Wort „fenestra“ abstammen kann, weil es in der lateinischen Sprache eben diese zwei Grundwörter nicht gibt, weist auf die Beziehung von „Ster“ zu länglichen Formen und Gegenständen hin…. Woher kommt nun das Wort „Monster“? Das Wort „Monster“ steht in vielen Sprachen für „ungeheuer groß“ und wenn wir diese Sters über dem Mond, die mehrere Kilometer groß sind, betrachten, wird uns klar, daß das Wort „Monster“ von den Sters vom Mond und ihrer ungeheuren Größe kommt. Klöster, auch hier ist das Wort Ster enthalten, werden im Altdeutschen und in vielen anderen Sprachen und Ortsnamen als „Monaster, Monastir, Münster“ bezeichnet. Weiterdenkende ahnen jetzt schon, wer uns die falschen, angeblich drei großen monotheistischen Religionen aufgeschwatzt hat, denn auch das alte Wort für Lehrer „Magister“ bedeutet eigentlich nur der „magi ster“ der „mächtige Ster“, das mächtige, monstergroße, zigarrenförmige Raumfahrtmutterschiff vom Mond. Es gibt einen mittelalterlichen Mönchsorden, die „Zisterzienser“, ein Wort, das uns genau zeigt, wer den Auftrag für die Pseudoreligionen gegeben hat: „zi ster zi ens“ – „es zieht der Ster zum jens(seitigen All)“. Unser Wort für Ostern, das sich in der englischen Sprache noch in der Urform erhalten hat, heißt „Easter„, „ea ster“ – der „Ster aus der Ea, aus der Galaxie“, weil nämlich an Ostern der Ster, oder besser gesagt, einer der Sters, in die Galaxie zurückkehrte.“
….“Wenige Kilometer weiter liegt das „Osterland“, das Land der Ostara, die weltweit als Astarte, Ishtar, als Religionsbringer der „Sternenreligion Zarathustra, bekannt wurde und deren Name im englischen Wort für Stern, „star„, ebenso enthalten ist, und dieser Name Ostara weist auf die Herkunft der Menschheit von den Sternen hin. Es ist also nicht verwunderlich, dass alle religiösen Begriffe mit Ahd. Wörtern, besonders mit altdeutschen Stammesnamen verwandt sind. Hinter den „Göttern“ aber verbergen sich wohl doch nur deutsche Männer und Frauen der damaligen Zeit, vor Tausenden Jahren.“

Der Tanz der Sonne zu Ostern
Der Tanz der Sonne am Ostermorgen ist über ganz Europa hinweg überliefert. Dabei soll es sich um drei Sprünge gehandelt haben, welche die Sonne beim Aufgang an diesem Tage mache. Man hatte für diese Erscheinung die verschiedensten Ausdrücke wie Sonnehoppen und Hupfa der Sonne. Die Einwohner ganzer Dörfer zogen am Vorabend hinaus auf einen Hügel, um dort auf den Sonnen-Aufgang des Oster-Tages und die drei Sprünge zu warten.
Im Handbuch des deutschen Aberglaubens steht:
Am Ostersonntag früh wird es von allen Seiten hell. Die Sonne hüpft und tanzt bei ihrem Aufgange. Vorher ist es, als ob ein schwarzer Flor auf ihr läge, und sie steht viel roter und blutiger als sonst. Sie macht drei Freudensprünge. Namentlich wenn man einen Berg geht, kann man das sehen. Oder man muss durch ein durchstochenes Papier oder ein seidenes Tuch sehen oder durch einen Zaun.“

G. Rollenhagen [1542-1609] schreibt:

Am ersten Ostertage laufen beide Alten und die Jungen, des Morgens früh für den Sonnen-Aufgang, und des Abends spät für den Sonnen-Untergang, mit großen Haufen ins Feld hinaus, und sehen zu, wie die Sonne tanzt. Wann sie nun dieselbe so lang angesehen haben, dass ihnen Blau und Braun, Licht und Finsternis für die Augen kommt, so ruft einer hier, der andere dort: Jetzt tat sie den ersten. Da bald den anderen. Und denn den dritten Sprung. Wer nun sagen wollte, er hätte es nicht gesehen, den würde man für blind oder für einen Gottes-Lästerer halten. Wann nun die Sonne gewiss sichtbarer weise am rechten Ostertage tanzte, so hätten die Alten und wir des zankens nicht bedürft: Denn Gott hätte ein sichtbares Zeichen am Himmel gesetzt, damit man den rechten Ostertag erkennen könnte. Und wenn die Sonne ein Fingerbreit sich erhübe, und wieder niedersetzte nach unserem Gesicht, so würde die ganze Welt sich zugleich mit erheben und krachen müssen.“

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Dreihasenbild
Ende des 17. Jhd., erscheint im Zusammenhang mit dem Osterei der Osterhase. Die Symbolik in Form vom Drei-Hasen-Ohren-Bild war im Mittelalter weit verbreitet.Obwohl der Hase in den Speise-Gesetzen der Bibel nur bei den unreinen Tieren erwähnt wird, die nicht gegessen werden dürfen, taucht er dennoch in bildlichen Darstellungen der mittelalterlichen Kunst als Symbol der Trinität auf.
Beim Dreihasenbild handelt es sich um ein Motiv, das drei Hasen zeigt, die im Kreis angeordnet sind und sich „jagen“. Die drei Hasen haben jeweils ein Ohr, doch sieht es auf dem Bild so aus, als hätte jeder Hase zwei Ohren. Die drei Hasenohren in der Mitte bilden noch zusätzlich ein Dreieck. Auf einem Bild ist ein Spruch zu lesen: „Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei“. Einige frühe bemalte Ostereier zeigen ebenso das Dreihasenbild. Zu finden ist dieses Motiv in Deutschland, Frankreich, in China und vor allem Südengland.

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Das rätselhaft-häufige Auftreten der Hasen in südenglischen Dorfkirchen faszinierte die Kunsthistorikerin Sue Andrew derart, dass sie im Jahre 2004 die Forschungsgruppe „The three hares project“ gründete. Sie fand die Darstellung in den hölzernen Dachstühlen an zentraler Stelle in den Kreuzungspunkt der Dachbalken eingeschnitzt. In Devon haben 17 Gemeindekirchen dieses Symbol im Dachstuhl, das damit den Kreuzungspunkt der Balken verdeckt, wobei im Ort insgesamt 29 gefunden wurden, davon sind 19 mittelalterlich und aus Holz hergestellt. Sie erscheinen immer an zentraler Stelle, oft in Kombination mit dem „Grünen Mann“, einem anderen vorchristlichen Symbol.
Die Darstellung gibt es auch mit anderen Tierarten, nämlich Adler und Fische.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Dreihasenmotiv um ein sehr altes archetypisches Symbol, das sich in verschiedenen Religionen und Kulturen widerspiegelt.
Das frühste bisher bekannte Beispiel (581-618) stammt von der Decke eines Buddhistischen Tempels in Mogao, nahe Dunhuang in China. „The three hares Project“ geht aufgrund vorhandener Funde davon aus, dass das Symbol von Osten nach Westen über die Seidenstraße verbreitet hat.
In alten Zeiten wurde beschrieben, dass Hasen zweigeschlechtlich sind und sich fortpflanzen können ohne ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Deshalb ist auch ein weißer Hase in Gemälden mit der Jungfrau Maria zu sehen – manche sehen hier einen Zusammenhang zum Drei-Hasen-Motiv.

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In der antiken Welt haben sich die Gelehrten mit dem Geschlechterwechsel des Hasen beschäftigt, wie zum Beispiel im Tierbuch des Timotheus von Gaza beschrieben. Auch in einem persischen Landwirtschaftsbuch wird das 2-monatliche Wechseln des Geschlechts beschrieben. Andere meine, der Wechsel geschähe jährlich. Auf Sri Lanka gab es früher hasenähnliche Tiere, die das Geschlecht wechselt – hier ist eindeutig nicht von einem gewöhnlichen Hasen die Rede. Zur Biologie und Symbolik von Hasen in Vergangenheit und Gegenwart wäre viel zu sagen – dem möchte ich aber hier und jetzt nicht mehr Raum geben.

Zusammenfassend ist ein klarer Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen Frühlingsfest der Ostara mit ihren Attributen der aufgehenden Sonne, dem Erwachen der Natur, sowie der Hasen und  Eier zu sehen. Warum auch Österreich namentlich damit verknüpft ist, lässt Platz für Spekulationen und wäre eine andere Geschichte wert…..

P.S.: hier noch ein Videolink, was der Hase mit der Sonne zu tun hat: https://www.youtube.com/watch?v=8uVWYWQuRfc

 


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Boten der Natur

Der sonntägliche Morgen- Spaziergang begann mit einem wundervollen Regenbogen. Paracelsus schrieb folgendes über den Regenbogen: „Geburt und Herkunft des Regenbogens ist gleich der Geburt der Frauen. Denn dieselbe Zeit, welcher die Frau für ihre Frucht bedarf, muss auch ein Regenbogen haben. Wie es sich ferner begibt, dass bald ein Regenbogen wird, bald zwei oder sogar ein dritter zu anderer Zeit, so hat das die gleiche Ursache, als wenn eine Frau mehr als ein Kind zur Welt bringt. Beides muss aus den gleichen Grunde begriffen werden.“

Der Fluss hatte dank des Regens endlich mehr Wasser und es zeigten sich ungewohnte Gäste im Wasser. Eisvogel, Gebirgsstelze und Wasseramsel sind dort ständig zu sehen, aber heute vergnügten sich große Enten im Fluss – und zwar Gänsesäger. Die lateinisch Mergus merganser genannten Vögel sind hier sehr selten und werden als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Möglicherweise legen sie hier eine Pause auf ihrem Heimzug nach Nordeuropa ein. Jedenfalls tauchten und schwammen die 5 sehr vergnüglich und ich konnte sie mit dem Fernglas sehr gut beobachten.

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Foto: Karin Hecht

Auffällig war der rote, sägeartig gezähnte Schnabel, mit einem scharfen, gebogenen Nagel an der Spitze – der dient zum Fischen und sogleich als Namensgeber. Der andere Grund für den Namen Gänsesäger findet sich in seiner Körpergröße – etwa wie eine kleine Gans. Die Weibchen tragen ein gans anderes Federkleid, als die Männchen – fast wie eine andere Art. Die Weibchen eher grau, mit rotbraunem Kopf und die Männchen im Prachtkleid weiß mit einem schwarzen (oder dunkelgrün) Kopf und Hals.

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Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1667033

Küken waren nicht dabei, dafür ist es noch zu früh und außerdem sind die Männchen dann nicht mehr zu sehen – die Alleinerzieherinnen transportieren die Küken zu Beginn gerne auf ihrem Rücken.

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Foto: Von Quartl – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15429175
Gänsesäger sind Höhlenbrüter – an Uferunterspülungen oder auch Felsspalten und Baumhöhlen – und kleiden ihre Unterkunft mit Daunen und Blättern aus. Da die Jungen bereits in den ersten Tag nach dem Schlüpfen das Nest verlassen, kann das recht spektakulär werden – nämlich wenn es aus größer Höhe von Bäumen geschieht (Das kann bis zu 15 Meter hoch sein). Da dienen dann die Flügelstummel als Fallschirme und Mama Gänsesäger führt sie nach der Landung am Boden zum nächstgelegenen Gewässer, wo sie sich ihre Nahrung gleich selbst suchen.
Der Baum kann auch mal ein Zeitturm sein, wie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=XAU6UH6l8OM

Der Sprung ins Ungewisse:
https://www.youtube.com/watch?v=bDJw43BJtCE

Allgemein waren bei den Kelten Enten heilige Tiere der Flussgöttin, und bei den Griechen war eine Ente Namensgeberin einer Königin: die Penelope-ente (Penelope war die Frau des Odysseus). Wer sich hier weiterbilden möchte, dem sei das Buch „Die Bedeutung historischer Vogelnamen“ von Peter Bertau empfohlen.

Die von mir beobachteten Enten, flogen nach einiger Zeit flussabwärts – doch zuvor flog noch eine große weiße Möwe über mich hinweg. Die Möwe ist der Meeres- und Liebesgöttin Aphrodite geweiht und hat ein bisschen was mit dem Eisvogel zu tun (siehe auch https://echthecht.wordpress.com/tag/eisvogel/).
Laut einer Sage von Homer, sollen sich ein Herrscher namens Keyx und seine Frau Alkyone als das göttliche Paar in Form von Zeus und Hera ausgegeben haben. Zu Strafe wurde Keyx im Meer ertränkt und tauchte als Möwe wieder aus den Wellen hervor. Alkyone stürzte sich selbst ins Meer, in der Hoffnung ihren Mann noch erretten zu können, doch es war zu spät. Auch sie starb und tauchte verwandelt an die Wasseroberfläche – als Eisvogel.

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Foto: Karin Hecht

Die Möwe wirkte jedenfalls in ihrem weißen Kleid wie eine Liebesbotin der Quelle und bringt Mut, sich individuell auszudrücken.
Wie es auch die Möwe Jonathan tut, indem sie sich durch ihre individuelle Lebensweise von ihren Artgenossen abhebt. Jonathan lebt, um zu fliegen (nicht um zu fressen, wie die anderen)und möchte seine Flugkunst vervollkommnen. Jonathan will über den Durchschnitt hinaus und das Außerordentliche erfahren. Das Streben nach Neuem und Unbekanntem als Sinn des Daseins, erkennt er verborgen in jeder Möwe angelegt. Trotz der Ausgrenzung und der Verstoßung durch die Sippe gibt er nicht auf, sondern hält leidenschaftlich an seinen Zielen fest, vor allem an der Vermittlung der Erkenntnis, dass das Fliegen an sich (das Leben an sich) der Zweck des Daseins ist, nicht das Fressen und der Überlebenskampf. Nachdem die Möwe Jonathan gestorben ist, beschließt sie, zur Erde zurückzukehren, um ihre Erfahrungen mit den Glücksgefühlen des Fliegens als Lebenszweck anderen, jungen Möwen weiterzugeben. Insofern gilt die Geschichte symbolisch für Menschen, die anderen auf der Suche nach spirituellen Einsichten selbstlos helfen, obwohl ihnen bewusst ist, dass „der Schwarm“ sie eigentlich nicht will.


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Die Entstehung des Sonnensystems

Meine Quelle der Informationen ist jemand, der unter dem Pseudonym Daniel schreibt. Seine Papiere gibt es leider nur in englischer Sprache, sie sind weder gechannelt, noch von E.T’s eingeflüstert, sondern haben eine physikalische Grundlage in Kombination mit Wissen aus alten Büchern. Seine physikalische Grundlage stammt von Dewey Larson und dem Reziproken System.

(siehe auch https://echthecht.wordpress.com/2017/02/20/ueber-raum-und-zeit/ )

Für das weitere Verständnis der Entstehung der Erde und auch der Geschichte der Menschheit sind ein paar grundlegende physikalische Informationen notwendig.

1. Die Evolution der Sterne verläuft rückwärts

In „The Reciprocal System“ stellt Larson eine Atomstruktur vor, die auf dem Konzept der Skalarbewegung basiert, wodurch als natürliche Konsequenz dieser Struktur zwei „Zerfallsgrenzen“ für Atome definiert werden: eine Thermalgrenze und eine Altersgrenze.
Die Thermalgrenze ist die momentan verwendete Grenze bei thermonuklearen Reaktionen.
Die Altersgrenze ist der konventionellen Wissenschaft unbekannt und betrifft das Einfangen von geladenen Elektron-Neutrinos durch das Atom, wodurch isotopische Masse geschaffen wird. Wenn die Altersgrenze erreicht ist, wird ein Element radioaktiv und explodiert.
Als Larson dieses Konzept auf die Astronomie übertrug, entdeckte er ein anderes Modell für den Verbrennungsmechanismus der Sterne. Die Verbrennung basiert auf explodierenden Atomen, also Spaltung und keine Fusion. Das deutet darauf hin, dass Astronomen die stellare und galaktische Evolution falsch herum verstehen.

In „Universe of Motion“ zeigt Larson, was passiert, wenn man die stellare Evolution umkehrt – was Rote Riesen zu den jüngsten und Blaue Riesen zu den ältesten Sternen macht.
Sterne beginnen ihr Dasein als große Staubwolken, kondensieren zu Roten Überriesen, Orangen Riesen, gelben und weißen Sternen der Hauptreihe, dann zu Blauen Riesen und zu einer Supernova. Es ist wie beim Erhitzen von Metall, das zuerst rot glüht und zum Schluss heiß und blau wird und dann bricht.
Da sich Sterne aus Staub und Trümmern speisen, werden sie heißer, je mehr davon verfügbar ist.
Unsere Sonne befindet sich schon länger in einer „staubigen“ Gegend im Weltall und wird dadurch heißer und größer. Sie ist am Sprung von einem Klasse-G Stern (gelb) zu einem Klasse-F Stern (gelb-weiß). Wer den Himmel beobachtet – sofern dies durch die Verschleierung möglich ist – kann die Veränderung beobachten.

Weil unser System der Langzeitdatierung auf unseren Vermutungen über radioaktive Elemente basiert, die sich formiert haben, als die Erde geboren wurde (die also nicht regulär produziert werden) ist unser System der geologischen Zeitalter radikal falsch. Astronomische Ereignisse geschehen tausend Mal schneller, als Astronomen annehmen.

2. Radioaktivität: Beschleunigung auf Überlichtgeschwindigkeit

Wenn man im reziproken System Materie auf Überlichtgeschwindigkeit (FTL – faster then light) beschleunigt, wird sie radioaktiv. Sie sendet Radiowellen aus, während sie Partikel abwirft. Deshalb sagt man radioaktiv. Der Bereich der isotopischen Stabilität kehrt sich um, wenn die Lichtgeschwindigkeit überschritten wird.
Atomare Explosionen eines Sterns sind heftig genug, um Bewegungen in FTL zu verursachen, etwas, das nicht auf elektromagnetischem Wege in Teilchenbeschleunigern erreicht werden kann.
Nehmen wir zum Beispiel U-236. Uran ist das 92. Element, seine natürliche Masse ist 184 (die Elementnummer mal zwei) und die verbleibenden 52 Masseneinheiten sind isotopische Masse, eine Akkumulation von Masse (Neutrinos). 184 + 52 = 236. Sobald U-236 auf FTL beschleunigt wird, findet die Umkehrung statt und der stabile Bereich ist dann 184-52=132. Das Atom muss 104 Masseeinheiten (2×52) abgeben, um in FTL stabil zu sein. Dieses Abwerfen von isotopischer Masse ist radioaktive Strahlung.
Laut konventioneller Physik hat Uranium-238 eine Halbwertszeit von 4,47 Milliarden Jahren. So wird das Alter der Erde kalkuliert. Mit dem Verständnis von Larsons Physik dauert das allerdings nur ein paar tausend Jahre.

3. Röntgenstrahlung: Von Überlichtgeschwindigkeit zurück unter Lichtgeschwindigkeit

Wenn die Masse von Materie unter Lichtgeschwindigkeit fällt, muss sich die Materie die isotopische Masse, die sie verloren hat, wieder zurückholen. Die Masse von U-236 beträgt bei FTL nur 132. Wenn es wieder unter Lichtgeschwindigkeit verlangsamt, muss die Masse wieder auf 236 steigen, was sozusagen umgekehrte radioaktive Strahlung auf der anderen Seite der Grenze der Lichtgeschwindigkeit ist. Das Atom absorbiert Partikel und gibt Röntgenstrahlung ab, nicht Radiowellen, während es seine Masse wieder aufbaut. Alle Elemente die von FTL unter Lichtgeschwindigkeit verlangsamen, geben Röntgenstrahlung ab, und alle astronomischen Röntgenstrahlungs-Emittenten demonstrieren diesen Prozess, auch unsere Sonne.

In der Sonne gibt es Geschwindigkeiten unter Lichtgeschwindigkeit nur in der Photosphäre. Sobald man tiefer nach Innen geht, ist das magnetische Außenniveau viel höher und die Alterszerfallsgrenzen beschleunigen die Materie konstant auf FTL, weshalb die niedrigeren Schichten der Photosphäre eine Radioquelle sind, dies ist die Grenze zur Bewegung mit FTL. Hin und wieder spuckt die Sonne einiges an Materie aus, das sich mit FTL bewegt, und gelangt aus dem Kern in die Photosphäre, wo es sofort abkühlt und sich unter Lichtgeschwindigkeit verlangsamt. So wird eine Häufung von Röntgenstrahlen und rasant expandierendes Plasma generiert – ein koronaler Massenauswurf.
Wegen des reziproken Verhältnisses dehnt sich die Bewegung in FTL in der Zeit aus, während sie sich räumlich verdichtet. Wenn sie unter Lichtgeschwindigkeit fällt, expandiert diese Verdichtung wieder wie eine räumliche Explosion.
Unterlichtgeschwindigkeit ist Bewegung im 3D Raum und bei FTL ist es Bewegung in 3D Zeit.

4. Zeit und Raum

Larson nahm an, dass die Zeit, ebenso wie der Raum, drei Dimensionen hat. Der dreidimensionale „Zeit-Raum“ interagiert permanent mit unseren Dimensionen der „Raum-Zeit“. Raum und Zeit sind spiegelverkehrt – zwischen ihnen besteht ein reziprokes System. Der Zeit-Raum ähnelt also unserer Raum-Zeit, allerdings sind Wellen hier ein festes Teilchen dort drüben. Diese Parallelwirklichkeit sollen wir zum Beispiel in unseren Träumen betreten. Beide „Wirklichkeiten“ (eigentlich Nichtwirklichkeiten) tauschen ständig Energie und Informationen miteinander aus.
Wenn ich jetzt in diesen Zeit-Raum eintrete, so sieht es dort gleich aus, wie hier, wenn ich mich dort bewege, so geschieht dies allerdings hauptsächlich in der Zeit und nur geringfügig im Raum. Ich reise also mit dem vorwärts gehen in die Zukunft und mit dem zurückgehen in die Vergangenheit.
Man kann Zeit und Raum auch mit dem Yin-Yang Symbol vergleichen – eines kann ohne den anderen nicht existieren. Larson verwendet als Analogie öfters eine Box: Wenn man eine Box hat, so gibt es dort eine Innenseite und ein Außenseite. Wenn es ein Außen gibt, so gibt es auch ein Innen und umgekehrt. Das Innen kann ohne Außen nicht existieren.
So ist es auch bei Raum (Außenseite), Zeit (Innenseite) und Bewegung (Box). Bewegung kann nur in einer Relation existieren und alles entsteht durch Bewegung. Diese drei Konzepte sind immer miteinander verbunden und können nicht unabhängig voneinander existieren. Man nennt dies das Reziproke System der physikalischen Theorie.

5.Kalender

Unsere Kalender basieren auf der Rotation der Erde um ihre Achse (Tag), des Mondes um die Erde (Monde oder Monate) und der Erde um die Sonne (Jahr). Im Laufe der Geschichte wurden die Kalender auf verschiedene Arten berechnet.
Unser aktueller 365-Tage Kalender repräsentiert die Rotation, wie wir sie jetzt beobachten, aber war das immer so? Wenn es konstant ist, dann dürfte sich weder die Masse der Sonne, der Erde und des Mondes in den Jahrmillionen verändern. Das klingt nicht sinnvoll – es ist eher von einer Veränderung auszugehen. Wenn das Jahr früher jedoch kürzer war, dann gibt die falsche Zeitrechnung über einen längeren Zeitraum eine beträchtliche Summe. Die Mayas sagen, dass in der Zeit als der Mensch kreiert wurde, das Jahr nur 260 Tage hatte und der Mond die Erde in 20 Tagen umkreist hat. Wir kommen dann zu einem neuen Zeitpunkt der „Langen Zählung“ der Mayas. Nicht 3113 v.Chr. sondern 3761 v.Chr. und das war auch das biblische Jahr, wo Adam und Eva erschaffen wurden. (das ist nur ein Beispiel für die Ungenauigkeit der Kalender)

6. Wachstum des Planeten

Ich kann hier leider nicht auf die genaue Herleitung der physikalischen Grundlage eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Wer sich dafür interessiert, bitte „At the Earth’s Core: The Geophysics of Planetary Evolution“ von Bruce Peret 1998 nachlesen.
Die „A“ Komponente – der Riesenstern – erreicht sein Alterslimit und explodiert in eine Supernova. Die „B“ Komponente – der weiße Zwerg – der sich in räumlicher Nähe befindet, wird die Explosion nicht überleben und wird im Raum zerstört und beschleunigt in der Zeit. Er produziert dabei eine Anzahl kleiner superdichter Fragmente, die sich zu den Planetenkernen (Inner core) entwickeln. Jetzt wissen wir, dass wir auf dem Herzen eines Weißen Zwerges sitzen.

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Das Innere der Planeten ist in vier Schichten geteilt:
1-x: Niedrige Geschwindigkeit. Der Mantel ist Teil der originalen Sternenreste; die Kruste besteht aus meteorischen Aggregat. Der Mantel zeigt die Eigenschaft einer räumlichen Bewegung nach Innen – das nennen wir Gravitation.
2-x: Mittlere Geschwindigkeit. Hier existieren zwei Dimensionen von Bewegung, eine im Raum und eine in der Zeit. Das formt den äußeren Kern, wo die Hülle des äußeren Kerns die dichtesten Materialien enthält, mit einer leichten, gasförmigen niedrigeren Region. Hier entsteht ein intensives skalar-magnetisches Feld.
3-x: Ultra high Geschwindigkeit. Hier bleibt eine Dimension im Raum und zwei in der Zeit. Das formt den inneren Kern und zeigt eine anti-gravitative Bewegung. Die Balance zwischen der Gravitation im Mantel und der Antigravitation im inneren Kern hält den Planeten in einem stabilen Orbit.
unbenannt: Invasive langsame Geschwindigkeit: alle Bewegungen in 3D Zeit. Das ist der innerste innere Kern, der von Mehran Keshe entdeckt wurde und sich Caroline Kern nennt. Das scheint ein leeres blasenähnliches Nichts zu sein und im lebenden Aspekt betrachtet, würde es die Seele des Planeten formen.
Wegen der FTL Bewegung, die im Weißen Zwerg beteiligt ist, zeigt der Kern Zustände, die im Gegensatz zu einem normal Stern stehen. Der weiße Zwerg nimmt an Dichte zu und kühlt ab. Dabei erzeugt er im Kern des Planeten einen umgekehrten Dichtegrad. Wegen des Fallens der Dichte, expandiert der Kern mit der Zeit, bricht den Mantel und auf der Kruste werden tektonische Platten gebildet.

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Die Weiße Zwerg– Kerne (wie in der Erde) expandieren nicht langsam, sondern analog zum solaren Übergang bleiben sie für Jahrhunderte ruhig, bis sie eine kritische Ebene an Kompression erreichen. Sie brechen den Mantel, vergrößern den Planeten und spalten die Kruste entlang der tektonischen Bruchlinien.
Die Platten werden dann in ihrer niedersten Energie Konfiguration zur Ruhe kommen, was normalerweise eine 90 Grad Rotation ist und bringen die massiven Gewichte der Eiskappen in die äquatoriale Region. Der Mantel sowie der innere und äußere Kern haben sich dabei nicht bewegt. Die Kruste rutscht nur relativ zu den magnetischen Polen und macht den Anschein einer Polbewegung auf der Oberfläche.

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Ein einfacher Weg, um die Ausdehnung zu verstehen, ist einen Ballon zu nehmen, ihn mit Schlamm zu bedecken und trocknen zu lassen. Dann den Ballon weiter aufblasen und beobachten, was passiert. Die Risse im Schlamm werden zum Meeresboden und die einzelnen Schlammteile werden zu den Kontinenten. Wenn der Ballon größer wird, entsteht mehr Raum für die Schlammteile um sich zu verschieben und es sieht so aus wie Plattentektonik.
In der alten Geschichte wird unser Planet als physikalisch kleiner beschrieben; die Ozeane waren nicht so breit wie heute und die Kontinente waren anders angeordnet. In den frühen Tagen, noch vor allen Ozeanen, haben alle Kontinente wie Puzzlestücke zusammen gepasst – es war ein kleiner getrockneter Schlammball. Pangea (der alte Name der Erde) war also vor der Ausdehnung ein Planet aus trockener Landmasse und KEIN Superkontinent auf einer Wasserwelt. Eine Entstehung des Lebens im Wasser und Evolution im Sinne Darwins ist daher auszuschließen.

7. Die frühe Struktur des Sonnensystems

Wie oben beschrieben verläuft die Evolution der Sterne rückwärts.

Die stellare Evolution endet aber nicht mit der Supernova, da die äußere Schale der Supernova in den Raum explodiert und der innere Kern in 3D Zeit. Hingegen ist eine Explosion in der Zeit analog zu einer Explosion im Raum, was in einem superdichten, unsichtbaren Objekt endet, das Röntgenstrahlen emittiert und von einer großen Menge an zu Staub und Trümmern konzentriertem Ring umgeben ist: das Schwarze Loch und seine Akkretionsscheibe. Das Schwarze Loch ist also überhaupt kein Loch, nur der räumliche Ort einer zeitlichen Explosion. Wenn die räumliche Gravitation den Staub und die Trümmer zusammen drückt, formt sich einer neuer Roter Riese und die zeitliche Gravitation drückt das Schwarze Loch in der Zeit zusammen; es expandiert, kühlt ab im Raum, bewegt sich vom unsichtbaren Röntgenlicht zum sichtbaren Licht und geht in die bekannten Rote Riesen/Weißer Zwerg stellare Zweiheit über. Die Situation kann sich unendlich oft wiederholen und dabei stellare Triplets, Quadrupels usw. erzeugen oder einen Stern mit Sonnensystem.

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Die erste Sternengeneration wurde noch zu keiner Supernova, die zweite ist eine stellare Zweiheit und die dritte Generation kann entweder ein stellares Triplet oder ein einzelner Stern mit Sonnensystem sein.
Bei der Entstehung der Planeten gibt es ein Limit von 8 stabilen Bahnen in jedem Sternensystem, die linear von 0 bis 7 verteilt sind. Sie sind gleichermaßen um das Zentrum der Explosion verteilt, welches eine neutrale Zone bildet. Diese acht Einheiten formen eigentlich neun Orbits, vier innere, eine neutrale und vier äußere. Das sind bei uns die inneren Planeten, der Asteroidengürtel und die vier äußeren Planeten. Das ist in jedem Sonnensystem gleich. Die Größe der Planeten kann variieren und es können sich auch keine Planeten im Orbit befinden. Aber überall sind von Null bis zu vier innere feste Planeten, ein Asteroidengürtel und null bis vier gasförmige äußere Planeten. Alles außerhalb davon (Pluto, Charon, Eris usw.) sind instabile Orbits und an der solaren Gravitation ausgerichtet, nicht an ihrem inneren Kern.

Der Anfang eines Sonnensystems ist als ein großer Ring aus Staub und Trümmern zu sehen, der eine große rote Sonne umgibt. Mit der Zeit formen sich die Trümmer durch die Gravitation zu planetaren Kernen bzw. werden von der Sonne akkumuliert. Die Planetenkerne kühlen ab, expandieren und eine Gesteinsschicht bildet sich.

Die inneren Planeten, sind „Yin“ Planeten und kleiner und fester, als die äußeren gasförmigen „Yang“ Planeten.
Der Asteroidengürtel war nie ein Planet, sondern ein Stern (Weißer Zwerg)
Die frühen Planeten hatten keinen Mond (diese wären buchstäblich aufgesaugt worden)
Alle Planeten haben ein skalares Magnetfeld
Die Position der Planeten ist um den neutralen Asteroidengürtel angeordnet und nicht um die Sonne. Die Sonne kontrolliert, wo der neutrale Ring sitzt, in Relation zu sich selbst. Die Planeten adjustieren sich in Relation zum neutralen Ring.

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Die Schwesternwelten – die inneren Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars)

Yin Planeten haben eine felsige Oberfläche, die mit der Zeit bricht, wenn ihr Kern abkühlt und expandiert. Die Inneren Planeten waren in einem gravitalen „lock“ mit der Sonne. So wie bei unserem heutigen Mond war immer die gleiche Seite der Sonne zugewandt, was eine helle und eine dunkle Seite hervorbrachte. Auch heute noch drehen sich Merkur und Venus kaum um ihre eigene Achse – ein Merkurtag dauert länger als ein Jahr.
In dem nordischen Schöpfungsmythos heißt es:
Das erste Reich das existierte, war Muspell, ein Platz des Lichtes und der Hitze, deren Flammen so heiß sind, dass die, die im Land nicht nativ waren, es dort nicht ertragen konnten. Jenseits von Muspell liegt eine gähnende Leere namens Ginnungagap und jenseits Ginnungagap ist das dunkle, kalte Reich von Niflheim.
Das ist eine Beschreibung der frühen inneren Planeten, mit der brennend heißen, sonnenzugewandten Seite und der dunklen kalten sonnenabgewandten Seite – dazwischen die Leere.

Brüder Welten: die äußeren Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun)

Die äußeren Planeten, größere und energiegeladenere Fragmente, sind dunkle Körper, die Röntgen- und Gammastrahlen emittierten. Wenn sie abkühlen, beginnen sie große Mengen an sichtbarem Licht zu produzieren, wie kleine Sonnen, beginnend mit dem äußersten Planeten Neptun (es sind keine Sonnen, aber sie strahlen einige Zeit viel Licht aus und erscheinen deshalb wie Sonnen).Sie bewegen sich dann in quantisierten Schritten nach innen. Dabei können Monde und Ringe entstehen.
Zuerst gibt es keine sichtbaren Planeten, aber die Röntgen- und Gammastrahlen sind dort schon messbar, wo der Planet entstehen wird.
Neptun leuchtet auf, die anderen Planeten sind noch dunkel, zu dieser Zeit sind sie nahe am Asteroidengürtel, beginnen aber sich zu entfernen.
Neptun stirbt zu einem Planeten mit Ringsystem ab; die geringere Geschwindigkeit bringt den Planeten in eine entferntere Position. Uranus leuchtet auf und wird dominierend am Nachthimmel, während Jupiter und Saturn noch dunkel sind.
Uranus stirbt zu einem Planeten ab und Saturn wird aktiv, nur Jupiter ist noch dunkel.
Saturn stirbt ab, Jupiter leuchtet auf und wird dominant am Himmel.
Jupiter stirbt ab in den Planetenstatus. Die Planeten haben sich weiter voneinander entfernt.

Diese natürliche Konsequenz des Reziproken Systems stimmt genau mit der Mythologie der Zeitalter (die Azteken sagen Sonnen) oder mit der Dominanz einzelner Titanen zusammen. Poseidon (Neptun), Ouranos (Uranus), Kronus (Saturn) und Zeus (Jupiter). Die sich verändernde Dominanz am Himmel spiegelt sich exakt in der Mythologie wieder. Zum Beispiel, als Jupiter über Saturn dominant wurde, bewegte sich Saturn weiter weg und das Ringsystem konnte nicht mehr gesehen werden. Zeus stürzte seinen Vater Kronus, der von dessen Vater Uranus gestürzt wurde.

8. Geochronologie korrigieren

Mit Hilfe der bekannten Daten von Atlantis, der Bibel und des Maya Kalenders kann man korrigierte Zeiten errechnen und kommt zu folgendem Ergebnis:
Falsches, aber akzeptiertes Datum: 50000 v.Chr. ergibt korrigiert 3761 v.Chr. und zu dieser Zeit war die biblische Schöpfung von Adam und Eva, die Schöpfung der menschlichen Welt bei den Mayas und die erste Zerstörung von Atlantis.
Falsches, aber akzeptiertes Datum: 28000 v. Chr. Ergibt korrigiert 2105 v.Chr. und in diese Zeit fällt die biblische Flut, die Flut bei den Mayas und die zweite Zerstörung von Atlantis.
Falsches, aber akzeptiertes Datum 9600 v. Chr. Ergibt korrigiert 1548 v. Chr. in diese Zeit fallen der Exodus von Ägypten und die dritte Zerstörung von Atlantis.

Die Fortsetzung der Erdgeschichte gibt es in einem anderen Artikel – ich arbeite noch an der Übersetzung.

Quelle: http://www.conscioushugs.com/wp-content/uploads/2016/02/Geochronology-Phoenix-III-Daniel-1.pdf


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Über Raum und Zeit

Die Zeit ist drei-dimensional

Leider ist über den genialen Physiker Dewey B. Larson in deutscher Sprache kaum etwas zu finden. Er hat mehrere Werke verfasst, unter anderem das „Reziproke System“ und „Beyond Time and Space“, also jenseits von Zeit und Raum. Sein Werk wurde unter anderem von K. Nehru fortgesetzt. Alles zu finden auf http://www.reciprocalsystem.com
Ich habe hier eine deutsche Zusammenfassung über die dreidimensionale Zeit verfasst, einem für mich wichtigen Aspekt seines umfassenden Werkes.

Larson entwickelte ein Modell des Universums, in dem die Zeit drei Dimensionen hat –und bezeichnet das als Zeit-Raum. Dieser dreidimensionale Zeit-Raum interagiert permanent mit unseren drei Dimensionen der Raum-Zeit. Das gesamte Universum entsteht laut Larson allein aus der Bewegung heraus. Gravitation, elektromagnetische Energie und alle anderen Kräfte, sind nur verschiedene Begriffe für dieselbe Sache – alles ist hier Bewegung.
Raum und Zeit sind spiegelverkehrt – zwischen ihnen besteht eine reziproke Beziehung. Um das zu verstehen, können wir uns ein Bild von einer Parallelwirklichkeit machen, die uns umgibt und fast gänzlich dem Raum ähnlich ist, den wir jetzt betrachten. In dieser Welt gibt es Festkörper aus den gleichen Atomen und Molekülen wie bei uns – nur ist eine Welle bei uns ein festes Teilchen dort drüben und umgekehrt. Wir sind ständig von dieser parallelen Wirklichkeit umgeben und würden dort sogar die energetischen Duplikate unserer Körper finden. Andere Ausdrücke für diese Welt sind Jenseits, Anderswelt oder Traumwelt. Sie lässt sich messbar auch erfassen, indem ihre Auswirkungen auf den Zeitfluß beobachtet werden.

Larson sagt weiters, dass unser bekanntes Universum, also der von uns wahrgenommene Raum nicht real ist. Ebenso verhält es sich mit der Parallelwelt – weder Zeit noch Raum sind real. Das was wirklich existiert, sind die drei Dimensionen, in denen die beiden Welten eingebettet sind. Innerhalb dieser Dimensionen wird ständig Energie/Information (im Sinne von Bewegung) ausgetauscht. Dem Raum unserer Wirklichkeit liegt also die gleiche Energie zugrunde, die auch die Zeit in der Parallelwirklichkeit antreibt. Das heißt letztlich, dass der Raum, den wir betrachten, im Grunde eine Illusion ist und dass jeder Punkt darin letztlich das Zentrum des Universums darstellt.
Alles was wir um uns herum sehen, besitzt ein energetisches Duplikat – nicht nur unsere Körper. In der Parallelwelt schaut alles gleich aus wie hier, in der zeitlichen Landschaft ist hinter mir allerdings die Vergangenheit, vor mir die Zukunft und dort wo ich gerade stehe, die Gegenwart. Wenn ich mich dort bewege, vergeht viel Zeit, allerdings lege ich nur eine kurze räumliche Strecke zurück. Genau reziprok zu unserer Welt – hier bewege ich mich räumlich fort und es vergeht ein wenig Zeit dabei.

Das Konzept der Raum-Zeit ist analog zum chinesischen Verständnis von Yin und Yang. Den Raum könnte man als Yang und die Zeit könnte frau als Yin bezeichnen. Yin kann von Yang nicht getrennt werden, gleich wie die Zeit nicht vom Raum getrennt werden kann. Im Raum sehen wir ein dreidimensionales räumliches Raster – das ist der materielle Sektor. Analog dazu ist der kosmische Sektor eine dreidimensionale Zeit mit Uhr-Raum (clock space)- das wird in der konventionellen Physik Universum der Antimaterie genannt. In der zeitlichen Landschaft gibt es also keine „Uhr-Zeit“, sondern analog zu unserer Uhr einen „Uhr-Raum“.

Mit diesem Wissen sind auch die nicht-physischen Wahrnehmungen erklärbar.
Präkognition bedeutet dann einfach, etwas in der zeitlichen Landschaft aus der Ferne zu sehen. Bei Telepathie stehen zwei sich unterhaltende Menschen in der Zeit nebeneinander, egal wie groß die Entfernung im Raum ist. Mit Telekinese wird die zeitliche Komponente eines Objektes mit der „zeitlichen Hand“ verändert und wir können beobachten, wie „die Zeit den Raum verändert“. Hellsichtigkeit könnten wir als ein zeitliches Fernglas bezeichnen und Hellhören ist, wie in der zeitlichen Landschaft jemanden etwas zuzurufen.
Das alles ist eine natürliche Folge des biologischen Lebens, mit einem räumlichen Reich für den Körper und einem zeitlichen für die Seele (Seele ist hier definiert als der kosmische Körper, der Spirit/Geist geht hier über Raum und Zeit hinaus).

Ich habe geplant, demnächst etwas über die Entstehung des Sonnensystems anhand der Physik Larsons zu schreiben bzw. aus dem Englischen zu übersetzen.

Bild: © ars mundi; Salvador Dali “Les Montres Molles”


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Die Konstantinische Schenkungsurkunde

Wieso dienen Regierungen oder auch Könige nicht mehr dem Volk?
Das ist eine längere Geschichte, ein nicht unwesentlicher Punkt dabei ist die Entstehung des Kirchenkönigtums.

Im Folgenden dazu ein Text aus dem Buch „Die Herren von Gral und Ring“ von Laurence Gardner:

Was genau ist eigentlich Kirchenkönigtum?

Es ist das System, das uns inzwischen so vertraut ist. Es schließt alle Monarchen ein, die ihr Königsamt mit einer kirchlichen Krönung begannen; sei es durch den Papst oder durch einen anderen Kirchenfürsten (in Großbritannien durch den Erzbischof von Canterbury). Das wahre Königtum brauchte keine Krönung, denn das Erbe der Könige und Königinnen lag stets „im Blut“ – genauer gesagt, in der mitochondrialen DNS des Sangréal.

Wie wurde ein Kirchenkönigtum überhaupt möglich?
Entscheidend dabei war ein Dokument namens Konstantinische Schenkungsurkunde – ein Dokument, das praktisch jeder sozialen Ungerechtigkeit, unter der die christliche Welt seither jemals litt, den Weg bereitet hat. Seit Jahrhunderten basieren sämtliche Monarchien und Regierungen praktisch auf diesem Grundsatz, doch in Wahrheit ist diese Urkunde schlichtweg ungültig. Als die Schenkung in der Mitte des 8. Jahrhunderts zum ersten Mal auftauchte, hieß es, Kaiser Konstantin habe sie etwa 400 Jahre davor geschrieben; doch seltsamerweise ist sie in der Zwischenzeit nie vorgelegt worden. Sie war sogar datiert und trug seine angebliche Unterschrift. Die Urkunde verkündete, der vom Kaiser berufene Papst sei der auserwählte Vertreter Christi auf Erden und besäße die Macht, Könige zu ernennen. Diese seien seine Untergebenen, da der päpstliche Palast alle anderen Paläste auf Erden übertraf und da die Würde des Papstes die Würde jedes irdischen Regenten übertraf. In der Urkunde wurde der Papst offiziell als Vikar des Gottessohnes (Vicarius Filii Dei) tituliert, wobei der Titel „Vikar“ auf ein stellvertretendes Amt hinwies.

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Diese Maßnahmen wurden vom Vatikan im Jahr 751 in Kraft gesetzt, worauf man die merowingischen Frankenkönige aus der Gralsblutlinie entthronte und stattdessen eine ganz neue Dynastie aus der Familie der bisherigen „Hausmeier“ einsetzte. Man nannte sie Karolinger und ihr einziger bedeutender König war der legendäre Karl der Große. Diese Strategie verwandelte das ganze Wesen der Monarchie: aus dem Amt eines Beschützers der Gemeinschaft wurde absolute Herrschergewalt; und aufgrund dieser fundamentalen Veränderung wandte man sich auch vom althergebrachten Gralskodex des Fürstendienstes ab, denn nun waren die europäischen Könige Diener der Kirche statt Diener des Volkes.

 

Bilder: Krönung Kaiser Karl Von unbekannt – unbekannt, Bild-PD-alt, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=1169129

Von Edmund Tull – Szalay József–Baróti Lajos: A magyar nemzet története (1895), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2777184

 

 


Ein Kommentar

Februar – Monat der Feen

Was hat der Februar mit den Feen und Bastarden zu tun?

Februar ist die Zeit, ab der die Kraft der Sonne wieder unaufhaltsam zunimmt und die Natur sich zum Durchbruch bereit macht. Bei den Ziegen und Schafen gibt es die ersten Geburten und die weiße Milch der Muttertiere fließt.
Das Fest Imbolc, Brighid oder Lichtmess wird gefeiert – das Fest der Mutter Erde und der Großen Göttin.

Imbolc bedeutet „im Bauch“ und spricht vom Leben im Bauch, das sich zu regen beginnt. In vielen Gegenden wird der Februar auch als Weibermonat bezeichnet.
Im keltischen Raum war das Fest der Lichtbringerin Brighid geweiht. Brighid oder Brigit ist eine dreifache Göttin, das heißt, sie repräsentiert die Aspekte: Jungfrau, nährende Mutter und die Weise. Sie hilft bei Geburten und der Fruchtbarkeit.
Namenszusätze: Brighid-Muirghin-na-tuinne (Brigid der Empfängnis der Wellen) oder Brighid-nan-sitheachseang (Brigid des dünnen Feenvolks)
Sie ist auch die Schutzgöttin der Häuser, des Herdfeuers und der Familien. Sie bewacht Frauen an den entscheidenden und wichtigen Stationen ihres Lebens. So wird von ihr auch gesagt, dass sie bei jeder Geburt anwesend ist und das Werkzeug der Hebammen beschützt. Sie bewacht die Neugeborenen und Säuglinge in ihren Wiegen.
Brigid beschützt auch die Feen und deren grüne Plätze und Wohnstätten – wenn man in ihren magischen Spiegel blickt, kann man direkt in das Feenreich schauen.

Hier ein Blick auf einen Feenspiegel im Tal ohne Wiederkehr im Wald Brocéliande. In diesem Wald spielten viele Begebenheiten von König Arthus und seiner Tafelrunde.

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Bild: Von Argv23 – Self-published work by Argv23, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1176135

Soweit das allgemeine Wissen über den Februar und seine Feste.
In Österreich heißt der Februar auch Feber (sogar in der Amtssprache) und dieses Wort wollen wir genauer betrachten.
Feber setzt sich zusammen aus Fe (Fee) und ber.
Ber bedeutet im Althochdeutschen: bran, bar, berum, burana = tragen, heben, bringen, gebären. Das tragen und gebären, das ber/Bär passt sehr gut zum Monat und wie wir gleich sehen werden, passen auch die Feen genau dazu. Der Fötus wird in anderen Sprachen Fetus geschrieben, also Fee-tus. Hier geht es rund um das Thema Kinder gebären und Feen.
Ein weiterer Name für Februar ist Hornung und das bedeutet Bastard

Hornung wird mit dem Hirsch in Verbindung gebracht, der im Februar sein altes Geweih abstößt und bei dem im Sommer auch mal Bast am neuen Geweih zu sehen ist. Der Ausdruck Bast bezieht sich auf die beim Fegen abgeriebene Geweihhaut. Das Fegen der Hirsche findet allerdings erst von Juni bis September statt.

358px-red_deer_stag_velvetBild: Von Red_deer_stag.jpg: Mehmet Karatayderivative work: Mehmet Karatay (talk) – Red_deer_stag.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6879617

Nun zur Frage, was ein Bastard ist.
Wir kennen den Ausdruck für ein Kind ohne Vater, für ein uneheliches Kind. Im Französischem heißt es „fils de bast“(Sohn der Bast).
Da haben wir die Göttin Bast – später auch Bastet genannt.

Göttin Bast gilt ebenso wie Brigit als Göttin der Liebe und Freude, Schutzgöttin von Schwangerschaft und Geburt.
Die Feen und Göttinnen sind dafür bekannt, parthenogenetisch (aus sich selbst heraus) zu gebären. Auch die Erde als weibliches Wesen, dem alles Lebende seine Existenz verdankt, bringt aus sich selbst heraus, in Parthenogenese, alles Leben hervor. Die jungfräulichen Göttinnen und Feen benötigen keinen Vater für ihren Nachwuchs, also könnten wir die Kinder als Bastarde bezeichnen. Dieser Ausdruck wurde zweitweise als Schimpfwort benutzt, aber sicher erst in der Zeit des Patriarchats und Christentums.

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Das Wort Bast hat auch noch eine zweite Bedeutung: Bast als Pflanzenfaser. Und diese Pflanzenfaser wurde Großteils aus Flachs gewonnen und da landen wir wieder bei den Feen und der Spindel, dem Spinnen der Schicksalsfäden, dem Vorhersagen des Schicksals. Der Spinnrocken, Sinnbild für die praktische weibliche Weisheit, ist der Zauberstab der Frau in fast jedem alchimistischen Prozess der Umwandlung von Flachs zu Leinen. Auch Freya (zu ihr später noch mehr) ist eine Göttin des Flachs. Das okzitanische Wort für Spindel lautet übrigens „bertel“ und da haben wir den nächsten Bezug zum Fe-ber, aber auch zu „ber“ als Bär und zur Ge-bär-mutter.
Am 2.Feber gibt es im amerikanischen Raum den Murmeltiertag (Und täglich grüßt das Murmeltier) und bei uns schaut die Bärin zu Lichtmess das erste Mal aus der Höhle. Sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich und England wird überliefert, dass der Bär, wenn er an Lichtmess seinen Schatten sieht, noch sechs Wochen oder vierzig Tage in der Höhle verweilen muss, bis er seinen Winterschlaf, das Ruhen in der Erdbauchmutter endgültig abschütteln kann und der Bann des Winters gebrochen ist. Davon berichtet Wolf Dieter Storl ebenso wie von den Cheyenne, bei denen „Nako“ für „Bär“, die formelle Bezeichnung für Mütter ist und dass auch in einigen slawischen Sprachen die neue Mutter noch immer als Bärin bezeichnet wird.

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Die Bärin führt uns auch zu Ursula (das Sternbild der Großen Bärin wird Ursa Mayor genannt) und ihren 11 000 Jungfrauen in Köln, die von den Hunnen erschlagen worden sein sollen.
Der Kölner Dom und das Thema Gewalt an Frauen war ja erst 2016 groß in den Medien – der Ort ist sicher kein Zufall.
Ursula stammte aus der Bretagne, dem Hauptwohnort der Feen in alten Zeiten. Als königliche Tochter (es gibt in Frankreich übrigens die Blutlinie der Feen, eng verknüpft mit den Katharern und Albigensern) soll sie verheiratet werden, will jedoch Jungfrau bleiben (ähnlich wie Elisabeth I., die Feenkönigin oder Virgin Queen) und stellt deshalb für ihre Hochzeit drei Bedingungen, von denen sie hofft, dass sie unerfüllbar bleiben.

Diese drei Bedingungen waren: Innerhalb einer Frist von drei Jahren soll Prinz Aetherius (der Bräutigam) getauft werden; eine Schar von zehn Gefährtinnen und 11.000 weiteren Jungfrauen soll zusammengestellt und eine gemeinsame Wallfahrt nach Rom unternommen werden. Die Pilgerfahrt führt per Schiff nach Rom. In einem Traum wird Ursula das Martyrium verkündigt. In Köln werden alle Pilger von den Hunnen getötet, die die Stadt belagern. Der Prinz der Hunnen verliebt sich allerdings in Ursula und bietet ihr an, sie zu verschonen und zu heiraten. Als sie ablehnt, tötet er sie durch einen Pfeilschuss.
(Wappen der Britischen Jungferninseln)
Ursula wird immer wieder mit Frau Holle in Verbindung gebracht, denn auch Frau Holle sucht mit 11 000 Elben per Schiff ihr Reich im Jenseits auf. Dieser Umzug fällt auf den 1. November, also Halloween (allo feen – siehe weiter unten).

Übrigens sind wir als Personen alle Bastarde im rechtlichen Sinn. Ich habe dazu einmal Papiere zugeschickt bekommen, in denen folgender Ausschnitt zu lesen ist:
Bald nach Deiner Geburt wird Deinen Eltern mitgeteilt, dass Du registriert werden musst. Es gibt in Wahrheit keine rechtmäßige und gesetzliche Pflicht, aber der Staat ist aus Gründen, welche nicht offen gelegt werden und stets geheim bleiben, sehr daran interessiert, Dich zu registrieren. In Übereinstimmung mit Ecclesitischem/kirchlichem Recht kann ein ESTATE, ein Erbe nur gehalten werden von einem Mann/man. Aber Deine Mutter wurde gefragt nach ihrem Mädchennamen bei Deiner Geburt, wodurch die „Mutterschaft“ konstituiert wurde. (Rechtlich betrachtet ist Mutterschaft entweder legitim oder natürlich. Ersteres ist die Bedingung der Zustand der Mutter, welche einem legitimen Kind das Leben schenkte, während letzteres die Bedingung/der Zustand einer Mutter ist, welche einem illegitimen Kind das Leben schenkte. Die Mutterschaft ist immer sicher, während die Vaterschaft nur angenommen und vermutet werden kann. Bouvie´s Law Dictionary, 1856 Ed.)
Da nun die (Deine) Mutter bei der Erstellung der/Deiner „Lebend-Geburts-Feststellung“ absichtlich nach ihrem Mädchennamen gefragt wird, und der Vater nicht eingetragen und damit unbekannt ist, bist Du ein natürlich geborenes und damit illegitimes Kind (ein illegitimer Bastard), mit „unbekannter Vaterschaft“. Folglich hast du auch keinen elterlichen Halter Deines Erbes/Estates.
Während Deines Registrierungs-Vorganges beim Staat erhebt deshalb ein „Informant“ (ohne das Wissen Deiner Eltern) Anklage/Beschuldigung aufgrund Deiner Illegalität. (Informant: Eine Person welche eine andere Person denunziert, anklagt)
Der „Status of Children Act“ von 1969 besagt: „For the purposes of this Act marriage includes a void marriage.“ Gemäß dem Zweck und den Absichten dieses Aktes/Gesetzes nach beinhaltet der Begriff Ehe auch eine nichtige Ehe.
Folglich bist Du ein rechtmäßiger Bastard, ohne Rechte…..“

Zurück zu den Bastarden der Feen.
Am 11. Februar wird das Fest der Nymphe Kallisto gefeiert. Sie war eine Gefährtin von Artemis und wurde von Zeus missbraucht. Artemis verwandelte sie in eine Bärin und setzte sie als Sternbild in den Himmel. (Jungfrausterne und Frühjahrsplejaden). Am 12. Februar folgt das Fest der Diana, der römischen Ausgabe der jungfräulichen Artemis.

Im christlichen Raum wurde das Fest der Mutter Maria gewidmet.
Mari bedeutet im Althochdeutschen einmal die Mär, die Erzählung, das Märchen. Mari bedeutet aber auch im ahd. groß, berühmt, hervorragend, vortrefflich. Auch die Feen sind eng mit Märchen, Fairy Tales verknüpft – dazu gleich mehr.

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Bild: Von Nils Blommér – Nationalmuseum, Inventory number: NM 2162, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=398138

 

Erhard Landmann berichtet in seinen Artikeln vom Monatsnamen Februar, den er auf die Frauen vom Planeten Fee/Fe/Phe in der Galaxie Ot zurückführt.
Seine Artikel sind hier zu finden: http://die-heimatseite.blogspot.co.at/p/erhard-landmann-artikel.html

… „Seit Jahrtausenden gibt es die Märchen von Feen und sie sind so tief in die Sprachen eingedrungen, dass das Wort „Märchen“ mit Geschichten über Feen gleichgesetzt wird, wie im Französischen („Contes de Fee„) oder Englischen („Fairy Tales“). In Spanien, Portugal und der französischen Atlantikküste gibt es außerdem die „weißen Damen„, „dames blanches“, „damas blancas“. Seit Jahrhunderten, genauer gesagt seit der Übernahme der Macht durch die katholische Kirche, interpretiert man Frauenerscheinungen als „Marienerscheinungen„, um sie zu vereinnahmen.
Im Ora-Linda-Buch wird die Urahnin Fraya erwähnt, die den ersten Menschen zur Welt brachte, ohne sexuelle Zeugung, woraus die christliche Kirche später „die unbefleckte Geburt Marias“ machte“……

Dazu aus dem Buch  von Erhard Landmann „Weltbilderschütterung“:

Freya gebar Wotan ohne Zeugung. Maya gebar Buddha ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit beider Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein »r« verloren ging und der Lippenlaut »f« in den Lippenlaut »m« verwandelt wurde, wie bei Wotan und Buddha, wo ebenfalls Lippenlaut »w« in Lippenlaut »b« überging. Dass beide dem Volk der Angeln und Sachsen angehörten, haben wir mehrfach gesehen in diesem Buch. Dann haben wir die Geburt Jesus durch Maria. Maria ist ebenfalls nur Freya. Viele ältere Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, dass Maria in altdeutscher und mittelhochdeutscher Zeit zweisilbig geschrieben und gesprochen worden zu sein scheint, also Mar-ja. Hinter der Geburt Jesu steht also eigentlich die Geburt Wotans durch Freya.

Weiter aus dem Artikel über Frauen vom Planeten Fee:

…“Feen sind fast immer weiß gekleidet, genau wie die „Marien“ – Erscheinungen, wie die „dames blanches“ in Frankreich und Spanien. Das ist so tief in die Sprache eingegangen, dass man an dem ursprünglichen wahren Sachverhalt nicht zweifeln kann. In der englischen Sprache, wo Feen „fairies“ heißen, bedeutet „fair“ auch weiß, blond, ebenso wie im Ungarischen, wo weiß „feher“ heißt, die „hehre Fee“. Das alte deutsche Wort „her“, das „erhaben, herrlich, heilig, vornehm“ bedeutet, heute aber kaum mehr im Gebrauch ist, außer in Weihnachtsliedern.“

….“In der irischen Mythologie werden die Feen als „das alte Volk“ bezeichnet, das durch die Überbringer des katholischen Glaubens vertrieben wurde. Feen waren Abkömmlinge der alten Götter und heißen „Mannanon„, also „Ahnen der Mannen, der Menschen“. In Schottland wurden sie mit dem Urvolk der Picten gleich gesetzt und in Wales waren sie die „Mamau“, die Mütter, die Mamas.
Nehmen wir das alte Fest „Halloween„, das, wie man leicht erkennt, die „allo feen„, die „Feen aus dem All“, aus dem Weltall, bedeutet. Dieses Fest, das Anfang November gefeiert wurde und auch „Sam Fiun“ heißt, „Samen der Feen„. Bemerken Sie schon mal, dass das Wort „Samen der Feen“ auf einen sexuellen Bezug hinweist. Ein weiterer Name war „Samhain„, der „Samenhain“. Das Christentum hat aus Halloween, aus dem Fest des „Allfeen“ den Allerheiligen- und Allerseelentag gemacht“….
….“Im Manuskript Voynich, das sich über Jahrhunderte in den Händen des Jesuiten befand und wo auf 12 Seiten die Planeten vorgestellt werden, nach denen unsere Monate ihren Namen erhielten, fehlt ausgerechnet die Seite mit dem Februar, die uns wichtige Informationen über den Planeten Fe gegeben hätte. Da haben die Jesuiten „ganze Arbeit“ geleistet, leider, um diese Seite verschwinden zu lassen. Wo liegt nun der Planet Fe in der Galaxie „ot“ ? Übrigens, auch unser Odenwald weist darauf hin. Als die „bösen Feen“ (sprich Außerirdische) die „guten Feen“ vertrieben hatten, wie bereits erwähnt zwischen dem 9. und 13. oder 14. Jahrhundert unserer gefälschten Zeitrechnung, führten sie auch die angeblichen 3 großen monotheistischen Religionen ein, die keineswegs 2000 Jahre alt sind und auch keine echten Religionen (ihre heiligen Bücher sind total falsch übersetzt) sind, sondern die vor allem Herrschafts- und Unterdrückungsaufgaben wahrzunehmen hatten und haben.“ ….

Aus dem Artikel von Erhard Landmann über das Voynich Manuskript:

Das VMS enthält Seiten mit Abbildungen von Frauen mit Sternen in den Händen. Auf diesen Seiten ist jeweils einer unserer Monatsnamen geschrieben. Man erzählt uns, dass der Monat Juli und der Julianische Kalender nach Julius Caesar benannt wurden, der August nach Kaiser Augustus und September, Oktober, November, Dezember nach den lateinischen Zahlen für 7, 8, 9 und 10, weil einst das Jahr im März begann und so der September der 7., der Dezember der 10. Monat ist. Ich wusste, dass der Julianische Kalender nichts mit Caesar zu tun hatte, sondern nach den „Ahnen (der Menschheit) aus dem Jul“ benannt worden war.

voynich_manuscript_135Bild: Von Unbekannt – Beinecke Rare Book & Manuscript Library, Yale University ([1])., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7982009

Im Mayatext „Chilam Balam de Chumayel“ wird das Jul als eine Positionsbeschreibung im Weltall erwähnt („181. yuul at S. Dik 92 n hele), mit dem holländisch-niederdeutschen Wort „hele“,, „helal“ für „All“, „Weltall“. In den nördlichen Ländern heißt Weihnachten heute nach das „Julfest“. Man weiß aber nicht mehr, dass es das Fest der Ankunft der „Ahnen aus dem Jul“ ist. Zurück zu den Monatsnamen. Es gibt eine Unmenge Hinweise darauf, dass das Jahr einst nicht im März, sondern im April begann. Das „in den April schicken“ war z. B. einst ein „ins Neue Jahr schicken“. Demnach wäre der September gar nicht der 7. Monat, sondern der 6., der Dezember nicht der 10., sondern der 9. Monat. Außerdem hätten die Monate, wenn sie nach lateinischen Zahlen benannt wären, entweder nur septem, octo, novem, decem heißen müssen oder septem mensis, also der 7. oder der 7. Monat.
Im VMS heißt der Oktober übrigens „octembre“. Woher kommt also das „ber„?
In der ganzen angeblich lateinischen Sprache gibt es kein Wort „ber“. Eine kurze Recherche über die alten Monatsnamen ergab, dass die Monatsnamen tatsächlich einst getrennt geschrieben wurden: „Sept em ber, Oct em ber (sogar die Form „oct im ber“ ist in mittelalterlichen und mittel-„lateinischen“ Texten überliefert), nov em ber, dec em ber“ und selbst der Februar war „fe ber, phe ber“ und „phe ber wah“, „phe ber uari“. In einigen Wörterbüchern, wie in ungarischen, steht heute noch „Feber“ für Februar. Kurz, unsere Monatsnamen wurden nach Planeten im Großen Bären, altdeutsch „ber„, benannt“….

Die Monatsnamen haben also etwas mit „ber“ zu tun. Entweder dem Sternbild Großer Bär, einem Planeten oder auch wie Fe-ber mit dem gebären.

Über Feen
Aus Vollmers Mythologie:
„Anderwärts erscheinen sie (die Feen) als Riesen-Jungfrauen, die ungeheure Felsblöcke auf dem Kopf und in der Schürze tragen, während sie mit der freien Hand ihre Spindel drehen. Als eine Fee, welche einen Bau ausführte, damit zu Ende war, rief sie ihren Schwestern zu, mit Herantragen aufzuhören; diese, obgleich zwei Meilen entfernt, hörten den Ruf und ließen die Steine fallen, die sich tief in die Erde senkten; spannen aber die Feen nicht, so trugen sie vier Steine auf einmal.“

menhir_du_champ_dolentBild: Von © Guillaume Piolle /, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11188049

Auf dem Foto (oben) ist eine Spindel/Kunkel der Feen zu sehen. Am häufigsten sind sie in der Bretagne zu finden, dort heißen sie Menhir oder Pierres longues. Speziell Amorica zeichnet sich durch den Reichtum dieser Denkmäler in nächster Beziehung zur Feenwelt aus. Es heißt, dass die Feen jene Steine, die zum Bau der Feenschlösser (dazu unten mehr) nicht mehr nötig waren, abschüttelten; worauf diese, tief in die Erde gepflanzt zu Menhirs wurden. An anderen Orten tragen die Feen (oder auch Jungfrau Maria) diese Steine mit den kleinen Fingern und setzen sie irgendwo spielend hin. In Frankreich wird die Feenspindel Quenouille à la bonne femme oder Quenouille de la Feé genannt und dient teilweise als Grenzmarke oder Land-Marke.

Feenschlösser und Feenhütten

Feenschlösser werden meistens als Dolmen bezeichnet, in Frankreich auch als Pierres des feés oder Tables de feés. In England nennt man sie Cromlechs. Ein großartiges Denkmal dieser Art steht in Amorica, in der Nähe des Dorfes Essé und heißt La Roche-aux-Feés.(Bild). Es ist eine geradlinig gedeckte Halle aus 42 Blöcken rötlichen Granits. Der Volkssage nach erhoben die Feen, als Erbauerinnen dieses riesenhaften Dolmens, die dazu nötigen Felsstücke auf der gegen zwei franz. Meilen weit gelegenen Marien-Heide. Jede von ihnen trug zwei auf einmal, das eine auf dem Kopf, das andere in der Schürze. Die Hände hatten sie frei, um an ihrer Spindel zu spinnen. Die Volkssagen sehen im Erbau der Dolmen keine religiösen Zweck, sondern einfach den Bau einer Wohnung für die Feen. Mit Grabstätten hat es nichts zu tun.

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Bild: Von © Sémhur / Wikimedia Commons, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1993494

Das Feenschloss bei Tours heißt Chateau ou Maison de Feés (Schloss oder Haus der Feen) und soll von drei Jungfrauen in einer Nacht erbaut worden sein. Wer es zerstören wollte, würde im gleichen Jahr sterben. Ohnehin bringt man die Steine nicht hinweg, denn nach dem Fortschaffen, kämen sie in der folgenden Nacht wieder zurück.

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Bild: Von Joecoolandcharlie – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16668558

Aus „Die Feen in Europa“ von Dr. Heinrich Schreiber:
Ihrer wesentlichen Bedeutung nach erscheinen Feen als mütterliche Jungfrauen, mit allen, was für das gemeine Volk nur denkbaren, körperlichen und geistigen Vorzügen geschmückt. Ihr Liebreiz ist unübertroffen; schöner als eine Fee zu sein, gehört zu den Unmöglichkeiten…Ein anderes, nicht minder bedeutungsvolle Sprichwort, rühmt ihre Geschicklichkeit. „Sie arbeitet wie eine Fee“ drückt noch jetzt den höchsten Beifall aus, der einem fleißigen und geschickten Mädchen gezollt werden kann. Dieses Arbeiten besteht übrigens zunächst nur im Spinnen mit der Spindel, welches aber in ältester Zeit als Inbegriff aller weiblichen Kunstfertigkeiten gelten mochte. Dass die Feen zugleich ebenso kühne als riesenhafte Baumeisterinnen sind, hat nur einen untergeordneten Wert und versteht sich von so einem vollkommenen Wesen von selbst. Dasselbe ist mit ihrem rätselhaften Erscheinen und Verschwinden, mit ihren Verwandlungen, nächtlichen Tänzen und allem Zauber, der sich an ihre Person und ihre Schlösser knüpft, sowie mit ihrem Beherrschen der Natur durch Stürme und Ungewitter usw. der Fall.
Sie sind aber auch, ursprünglich und wesentlich, nicht minder geschickte Geburtshelferinnen, Ammen und Wärterinnen der Kinder; …Indem die Feen ihre Kunst in der Geburtshilfe ausüben, zeigen sie sich zugleich als weissagende Frauen. Sie verkünden im Voraus das Schicksal des Kindes, meistens wohlwollend, doch scheint sich gewöhnlich Eine des Vorrechts zu bedienen, etwas Bitteres einzumischen.“ (meiner Ansicht nach ist das Bittere/Böse schon die Verfälschung durch das Christentum)

 

Zu den Feen gehören folgende Gruppen:
Die Junonen – gehören in ihrer ursprünglichen Bedeutung unter diejenigen Gottheiten, welche den Gebärenden Beistand leisten; hiermit verband sich später auch der Begriff des Schutzes, womit sie, zunächst das weibliche Geschlecht überwachten. Sie fallen mit den Ilithyien zusammen, wobei Ilithyia eine gute Spinnerin war und älter als die Schicksalgöttin und Kronos sein soll. Auf keltischen Münzen ist nicht selten das Wort Ilycci zu lesen.
Schon früher hatte sich der Dienst einer Gottheit in Kleinasien verbreitet, die man als Symbol der gebärenden und allnährenden Kraft in der Natur ansah… In Scythien wurde sie die Stiergöttin, die taurische. In Kleinasien, wo sie sich zugleich mit dem Dienste der phrygischen Cybele verband, die große Mutter mit den vielen Brüsten. Ihr Hauptsitz war Ephesus. Mit dem späteren Dienste des kretischen Zwillingspaares, der Kinder der Latona verschmolzen, wurde die Artemis der Griechen, die Diana der Römer daraus. – Die Hyperboräerin ist also keine andere, als die große Geburtsgöttin selbst, die nachmalige Diana von Ephesus.

360px-artemis_ephesosBild: Von Lutz Langer – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=504048

In Italien werden die Junonen als Matronen bezeichnet, bleiben aber Geburtshelferinnen.
Die Parsen gehören ebenso in den Kreis der Gottheiten, welche die Geburt an das Licht heben. Von der ältesten unter ihnen, Klotho, der Spinnerin, wurde auch auf ihre zwei späteren Schwestern, Lachesis und Atropos, mitunter der Name der Spinnerinnen übertragen. Wo die Erstere allein erscheint ist sie immer die Morta, ein Name, der an das keltische Mara und Maira erinnert. Auf einem Basrelief: Prometheus und die Parsen, trägt Klotho statt der Spindel zwei Rollen in der Hand, worin die Beschlüsse des Schicksals eingetragen sind; Lachesis zeichnet mit dem Radius ein Horoskop auf eine Himmelskugel, und Atropos fixiert eine Sonnenuhr, um nach deren Stand die Lebensdauer zu bemessen.
Es gibt noch zahlreiche andere Bezeichnungen für das Feenvolk, je nach Region und Sprache. Das geht von den Müttern über die Nymphen, die Suelven, die Mairen bis zu den Spinnerinnen, Ammen, Huldinnen, schützenden Genien und vergötterten Frauen.

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Leider ist das Wissen über Feen im Laufe der Zeit stark verfälscht worden, wie so vieles. Walt Disney trägt einen großen Teil zur Desinformation bei und auch in unseren Märchen ist nicht viel Wissen erhalten geblieben. Die Märchensammler Gebrüder Grimm haben sie auch nur gesammelt von anderen Sammlungen, die wieder aus anderen Sammlungen stammten. Doch wer will, findet überall einen wahren Kern.

 

 

Beitragsbild: Von Sophie Gengembre Anderson – Art Renewal Center – description, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=898